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!!  MORD AN DER UNIVERSITÄT !!
Sechs Vorstellungen in 2018 – Vorverkauf ab 1. Dezember 2017!

Theater
Stadtführungen
Events
»Mord an der Universität?«
Ein Stück von Christian Baier
FR/SA 06./07. April 2018 - 19:30 Uhr
FR/SA 05./06. Oktober 2018 - 19:30 Uhr
FR/SA 12./13. Oktober 2018 - 19:30 Uhr

Vorverkauf ab 01.12.2017
Buchhandlung Pustet / Landshut
»Vom Narren (an der Nase) herumgeführt...«
Die neue Stadtführung der Landshuter Kultur Anstalt zur Zeit des Landshuter Erbfolge-
krieges 1504.
Die Termine 2018 sind bald zur Buchung bereit. Der Vorverkauf beginnt in Kürze!


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Kann ein Theaterstück auch eine Stadtführung sein? Kann eine Stadtführung auch eine Komödie sein? Bei uns schon!
Wir schreiben das Jahr 1504. Dem Narren des Herzogs, der so gerne Geschichten erzählt, gehen langsam die Arbeitgeber aus, die Münchener und die Österreicher stehen vor den Toren der Stadt und wollen Landshut und deren herzogliche Erben die Krone Bayerns entreißen. Es herrscht Krieg und Chaos und mittendrin kämpft der Narr nicht
nur um seine Fassung, sondern auch um das Herz einer anbetungswürdigen Bürgerswitwe, von der
er sich so einiges verspricht. Die sich von ihm allerdings gar nicht. Dafür ist ihre Kammerdienerin unendlich in den Narren verschossen. Den Rest können Sie sich denken. Oder vielleicht doch
nicht? Eine turbulente Führung zu den Haupt-sehenswürdigkeiten Landshuts während der beginnenden Neuzeit mit allerlei Liebelei wartet
auf Sie.


1545

Historischer Hintergrund:

Die Zeit der Reichen Herzöge in Landshut nahm 1503 mit dem Tod Herzog Georgs dem Reichen ein jähes Ende und damit auch Landshuts Bedeutung als bis dahin wichtigste Hauptstadt Bayerns. Die verbliebenen Landesteile Bayern-München und Bayern-Landshut sollten jeweils nur an männliche Erben weitergegeben werden. Herzog Georg hatte seinen Münchener Vetter geradezu gedrängt einen Vertrag zu unterschreiben, der ebendies noch einmal ausdrücklich festlegte. Zu der Zeit hatte er selbst zwei Söhne und der deutlich ältere Münchener Verwandte ließ mit der Zeugung irgendwelcher Erben noch auf sich warten. Herzog Georg der Reiche hoffte also berechtigt auf eine Wiedervereinigung Bayerns unter der Herrschaft seiner Söhne. Genau diese Wiedervereinigung sollte dann auch kommen, aber leider ganz anders als von ihm geplant. Seine Söhne starben nämlich noch im Knabenalter, während es der alte Knabe aus München sogar noch seinerseits zu zwei Söhnen brachte. Da der Landshuter Herzog aber nicht einsehen wollte, dass das Schicksal ihn so dermaßen übertölpelt hatte, versuchte er alles in seiner Macht stehende, den Vertrag zu umgehen. Er verheiratete seine Tochter Elisabeth mit seinem Neffen Ruprecht von der Pfalz und adoptierte diesen sogar noch, ganz nach dem Vorbild der Römischen Kaiser.
Das alles nutzte ihm und seiner Tochter nichts, denn der Kaiser Maximilian, der bei der berühmten Landshuter Hochzeit von Herzog Georg schon Landshuts Reichtum erleben durfte, stellte sich auf die Seite der Münchener Seite. Und dazu hatte er gute Gründe, denn einerseits wäre ihm bei einem Sieg Ruprechts ein echter Konkurrent um die Kaiserkrone erwachsen und andererseits versprachen ihm die Münchener im Falle eines Sieges die Landshuter Silberbergwerke in Tirol.
So kam es also zu einem Krieg, der sich fast über ganz Europa hätte erstecken können und bei dem solch illustre Gestalten wie Götz von Berlichingen vor den Toren der Stadt Landshut um deren Schicksal kämpften.

1544

Fotos & Inszenierung: Michael Deppisch

»Mord auf der Burg?«
Bald wieder spannende Ermittlungen
mit kulinarischer Begleitung
auf Burg Trausnitz?


Trausnitz

Foto: Oliver Essmann

Bald lichtet sich der Nebel ...




Foto: Thomas Pleiner
Mord an der Uni

Foto: Peter Litvai / Christopher Glas

adobe2 Flyer 2016 (PDF 4,3 MB)
adobe Programmheft (PDF 2 MB)

Professor Gönner
begrüßt sie bei einem Glas
Sekt und führt sie mit dem fachkundigen Professor Dietl durch die Räume der altehrwürdigen
Stadtresidenz.

Gestört wird die Ruhe nur durch den umtriebigen Kommissär Wirschinger, der sich Gedanken über
zu ausufernd feiernde Studenten macht (sich aber dann mit einem mutmaßlichen Mord an dem Studenten Escherich konfrontiert sieht), einen lästigen Geist aus alten Tagen und einer aufrührerischen Dame.

Allein der ehrwürdige Professor Sailer behält den Überblick. Am Ende genießen die Gäste studentische Lieder bei einem kleinen Imbiss. Jedoch schreckt das gesellige Zusammensein dummerweise einen vielbeschäftigten Übernachtungsgast aus dem Schlaf, der ausgerechnet am nächsten Tag einen überaus wichtigen Termin hat.

Uni

Inszenierung: Christian Baier und Michael Deppisch, Historische Recherche: Christopher Glas.
Wir danken der Burgverwaltung Landshut, der Buchhandlung Pustet und Peter Litvai für die
freundliche Unterstützung.

Historischer Hintergrund
Die Zeit der Ludwigs-Maximilians-Universität zu Landshut 1800 - 1826

Der Landshuter Herzog Ludwig der Reiche (1417-1479) gründete im Jahre 1472 die Universität in Ingolstadt, das damals zum Herzogtum Bayern Landshut gehörte. Kurfürst Maximilian Joseph verlegte die Universität im Jahre 1800 nach Landshut, wo sie 26 Jahre blieb, bevor sie ihren heutigen Sitz in München bezog. Die Zeit in Landshut war gekennzeichnet durch die Sekularisation, die Aufklärung, napoleonische Kriege, aber auch von ersten romantischen Strömungen in Dichtung und Musik. Die Studenten hatten ihre Verbindungen und vergnügten sich mit studentischen Fechtkämpfen,
die Professoren mit akademischen Gesprächsrunden.






Fotos: Peter Litvai


 

Weitere Inhalte sind in Vorbereitung.